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Konzert

A-Trane Präsentiert: – Tino Derado & Luminescence – With Andreas Lang-Roland Schneider-Amoy Ribas

A-Trane Präsentiert: – Tino Derado & Luminescence – With Andreas Lang-Roland Schneider-Amoy Ribas
Okt 14 Mi.

Mittwoch, 14. Oktober 2026

20:30 Uhr – 23:50 Uhr

Jazz Club A-Trane

Bleibtreustraße 1, 10623 Berlin

Website des Veranstaltungsorts
TINO DERADO & LUMINESCENCE FEAT: KEN NORRIS WITH: ANDREAS LANG-ROLAND SCHNEIDER-AMOY RIBAS «Als ich mich der CD „Luminescence“ von Tino Derado zuwandte, dachte ich, ich müsste mich anstrengen, um sicherzustellen, dass meine Vorurteile gegenüber Derados gewähltem Instrument meinen Eindruck nicht trübten. Doch schon nach weniger als einer Minute des ersten Stücks waren alle Sorgen – ebenso wie die meisten meiner alten Vorurteile gegenüber dem Akkordeon – wie weggeblasen. Für diejenigen, die vielleicht ähnliche Vorstellungen vom Akkordeon haben und sich dessen Einsatz in einem modernen musikalischen Kontext nur schwer vorstellen können, möchte ich versuchen, Derados Klang zu beschreiben. Wenn er einzelne Melodielinien spielt, erinnert sein Sound fast an den Atem eines Blasinstruments; am ehesten lässt er sich vielleicht mit dem Mundharmonikaspiel von Toots Thielemans vergleichen. Wenn er hingegen das Solo eines anderen Musikers begleitet, wirkt sein Spiel fast wie ein Streicher-Pad auf einem Synthesizer – und bewahrt sich dabei doch eine gewisse Natürlichkeit, die die meisten Synthesizer nur schwer einfangen können.» All About Jazz Derado wuchs in einer Akademikerfamilie auf; seine Mutter ist die Biochemikerin Thea Derado, seine Schwester die Filmemacherin Nadya Derado. Er begann mit sechs Jahren mit klassischem Klavierunterricht und beschäftigte sich als Jugendlicher mit dem Jazz und ethnischer Musik. Er studierte in den USA am Berklee College of Music und an der New School for Music. Dort wurde er Mitglied in der Jazz- und der Latin-Szene; er spielte Konzerte mit Gary Burton, Peter Erskine, Bob Moses, Randy Brecker, Bill Evans, Paul Winter, Dave Liebman, Jimmy Cliff, Frank Gambale, Jamey Haddad, Chiara Civello, Richard Bona, Matt Garrison, Joe Chambers, Papo Vázquez, Orlando Marin, Andy Gonzalez, Adam Nussbaum und Fred Hersch. 2003 legte er mit Luminescence ein erstes Album unter eigenem Namen vor, dem fünf weitere Alben folgten. Auch arbeitete er mit Nils Landgren und Jojo Mayer. Für den Film Yugotrip seiner Schwester steuerte er die Musik bei. Auch komponiert er für die Formation Conexão Berlin um den Perkussionisten Andreas Weiser. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er mit Andy Middleton, Till Brönner, Rebekka Bakken, Esther Kaiser, Diego Piñera, Jonas Timm und der NDR Bigband. Auch spielte er Alben mit Jens Winther, Rigmor Gustafsson, Heinrich Köbberling, Sanni Orasmaa, George Kontomichalis, TAB Collective[2] und dem Trio Seide (Passion, Pain & Poetry) ein. Mit Gabriel Coburger, Lisa Wulff und Roland Schneider bildete er das Ladonian Quartet, dessen Neuinterpretation von Jazz på svenska von der Kritik herausgestellt wurde. Seit 2009 ist Derado als Lehrbeauftragter an der Berliner Universität der Künste tätig. 2014 nahm er einen Ruf auf die Professur für Jazzklavier der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover an. TINO DERADO Piano/Akkordeon KEN NORRIS – Vocal ANDREAS LANG – Bass ROLAND SCHNEIDER – Drums AMOY RIBAS – Percussion