Union-Legende Olaf Seier: Fußball in der DDR
Der ehemalige Union-Kapitän blickt auf sein Leben als DDR-Fußballer zurück. Der heute 67-Jährige landete in Köpenick, weil er für Dynamo Berlin nicht "linientreu" genug war.
Olaf "Leo" Seier prägte Union Berlin vor etwa 40 Jahren als einer der herausragenden Spieler. Der Torwart kam nach Köpenick, weil er beim BFC Dynamo als politisch nicht zuverlässig genug eingestuft wurde – im DDR-Fußball ein Karriereknick. Im rbb24-Interview erzählt der heute 67-Jährige Anekdoten aus seiner Zeit als Fußballer in der DDR und wie er mit den politischen Zwängen im Sportbetrieb umging. Seine Geschichte zeigt, wie sehr Ideologie und Sport in der DDR verflochten waren.