Muslimische Verbände müssen klarer gegen Queerfeindlichkeit stehen
Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day fordert Eren Güvercin von muslimischen Organisationen mehr Engagement gegen Diskriminierung von LGBTQ-Menschen.
Der Anschlag beim Berliner Christopher Street Day hat eine wichtige Debatte ausgelöst: Mehrere muslimische Verbände haben die Tat zwar verurteilt, doch Eren Güvercin kritisiert, dass das nicht ausreicht. Im Interview fordert er von der muslimischen Community eine deutlichere und aktivere Haltung gegen Queerfeindlichkeit. Es geht nicht nur um Statements nach Gewalttaten, sondern um kontinuierliches Engagement in den eigenen Communities. Güvercin sieht hier eine wichtige Verantwortung für religiöse Organisationen, Toleranz und Akzeptanz von LGBTQ-Menschen voranzutreiben.