Mücken im U-Bahn-Tunnel: Berlins Underground-Plage
Die Nördliche Hausmücke hat die Berliner U-Bahnen erobert. Forscher der Charité erklären, warum die Insekten in den Tunneln so gut gedeihen.
Berlins U-Bahn-Passagiere kennen sie längst: Mücken in den unterirdischen Stationen, besonders am Bahnhof Potsdamer Platz. Die Nördliche Hausmücke fühlt sich in den dunklen, feuchten Tunneln pudelwohl – ideale Bedingungen für Brut und Vermehrung. Forscher der Charité bestätigen das Phänomen und erklären die extreme Anpassungsfähigkeit der Insekten an urbane Lebensräume. Auch London kennt das Problem: Dort hat sich sogar eine eigene U-Bahn-Subspezies entwickelt. Berlins Mücken-Population ist noch nicht so differenziert, doch die Tendenz ist besorgniserregend.