Mahnmal für Zeugen Jehovas im Tiergarten eingeweiht
Im Tiergarten ist ein neues Denkmal für die NS-Opfer unter den Zeugen Jehovas entstanden. Die Einweihung erinnert an eine oft vergessene Verfolgtengruppe des Nationalsozialismus.
Im Berliner Tiergarten wird ein neues Mahnmal für die Zeugen Jehovas eingeweiht, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Die religiöse Gemeinschaft zählte zu den Opfergruppen des Nazi-Regimes, ist aber in der Erinnerungskultur oft unterrepräsentiert. Das Denkmal soll ihrer Leiden gedenken und die Geschichte dieser Verfolgten der Öffentlichkeit stärker bewusstmachen. Die Einweihung ist Teil der Gedenkarbeit Berlins für alle Opfer des Nationalsozialismus.