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Mitte · rbb24 – Berlin · · vor 3 Wochen

Gericht: Starker Cannabiskonsum kann Fahreignung in Frage stellen

Berliner Verwaltungsgericht bestätigt: Hohe THC-Werte im Blut rechtfertigen MPU – auch nach Cannabis-Legalisierung. Ein wichtiges Urteil für alle Autofahrer in der Stadt.

Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden, dass starker Cannabiskonsum Zweifel an der Fahreignung begründen kann – auch wenn Cannabis inzwischen legal ist. Ein Autofahrer mit hohen THC-Werten im Blut muss trotz ärztlichem Attest eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren. Das Gericht sieht hier keinen Widerspruch zur Legalisierung: Wer berauscht fährt, gefährdet andere – egal ob die Droge legal ist oder nicht. Für Berliner Cannabiskonsumenten bedeutet das: Wer regelmäßig kifft und Auto fährt, sollte die Abstinenz vor Fahrten ernst nehmen. Die Fahreignung kann sonst schnell zum Thema werden.